Produktbewertungen und Erfahrungen für
Das kunstseidene Mädchen von Irmgard Keun (Taschenbuch)

Gut
537 Bewertungen
4,13 / 5,00

Produktbewertungen

Neue Bewertungen im Zeitraum von 01.05.2023 bis 15.04.2024

Produktrezensionen

5 Sterne
317
4 Sterne
92
3 Sterne
53
2 Sterne
32
1 Sterne
43
Zeitraum von 11.01.2000 bis 06.09.2023
| | Gut | 06.09.2023
1A
| | Ist nur ein Bestseller , weil Deutschlehrer einen zwingen es zu kaufen | 20.11.2019
Tolles Buch , toller Kontext , tolle Geschichte. Kann man tolle Erörterungen umzugehen schreiben😂
| | Sehnsucht nach der grossen Welt | 06.10.2019
Das kunstseidene Mädchen Doris besticht durch ihre Witzigkeit und ihre ungehaltene Sehnsucht nach Glanz und dem Leben in einer besseren Gesellschaft. Die leichte und naive aber durchaus kluge junge Frau träumt von einem Leben als Filmstar in der Grossstadt Berlin. Sie möchte um jeden Preis den ärmlichen familiären Verhältnissen entfliehen und versucht auf jede erdenkliche Weise ihre Ziele zu erfüllen. Dies geschieht mitunter zahlreichen Liebesgeschichten, Enttäuschungen, Verletzungen und dem
| | 30.09.2019
Super
| | 22.05.2019
Für die Schule gekauft, da ich die Lektüre lesend nicht verstanden habe. In der Vorlesung toll. Man versteht sehr viel mehr. Sehr hilfreich gewesen
| | 27.12.2018
Alles super
| | Guter Kauf | 22.10.2018
Wurde schnell geliefert. Zustand einwandfrei
| | 28.06.2018
Es geht in dem Buch um eine junge Frau, welche in einer Zeit unabhängig sein will, in der sie nicht unabhängig sein dürfte, es aber trotzdem am Rande der Legalität und Prostitution macht. Dabei ist sie zwar ungebildet, aber sehr sensibel und intelligent. Es ist aus der Ich-Perspektive geschrieben, sehr realistisch und anrührend. Die Sprache ist recht eigenwillig, aber interessant und gar nicht abstoßend, wie z.B. der Rosamunde Pilcher-Stil. Ich fand es gut.
| | 28.05.2018
Das Buch ist mehr oder weniger eine Art Tagebuch, in der die Hauptdarstellerin Doris ihre Gedanken relativ ungeschickt formuliert. In einem Gedankenstromartigen Wörterchaos zeigt sich das Chaos des Lebens in der Weimarer Republik in der sie sich durchschlägt. Entschuldigung, durchschläft. 80% des Textes handeln von Männern mit denen sie etwas hat oder hatte aus irgendeinem Grund oder dem anderem, meistens jedoch um Geld und Ware aus ihnen herauszumanipulieren.Die Handlung beschränkt sich
| | Ein sprachwitziger, tragikkomischer Roman | 20.03.2017
Aus der Reihe: Perlen aus meinem Bücherbord„Das war gestern Abend so um zwölf, da fühlte ich, daß etwas Großartiges in mir vorging. Ich lag im Bett – eigentlich hatte ich mir noch die Füße waschen wollen, aber ich war zu müde wegen dem Abend vorher…“"Das kunstseidene Mädchen" ist ein sprachwitziger, tragikomischer Roman über ein ungebildetes Mädchen mit ungeheurer Menschenkenntnis. Der Roman wird von der achtzehnjährigen Doris erzählt. Doris redet ungekünstelt und schnoddrig; es
| | 23.05.2016
Diese Romanfigur ist tragisch-komisch und wundervoll beschrieben. Die Autorin arbeitete in einem Büro, nicht ewig, aber lange genug, um die Sehnsüchte und Launen, die Probleme und die Liebe einer solchen Existenz zu verstehen und darstellen zu können. Genußvoll zu lesen, leicht und nie langweilig.
| | Wenn ich Doris doch umtauschen könnte... | 27.07.2015
Inhalt: Doris ist Sekretärin bei einem zudringlichen Rechtsanwalt. Sie will nicht mehr tagaus, tagein lange Briefe tippen, sondern ein Star werden. Sie will in die große Welt, ins Berlin der Roaring Twenties…Irmgard Keun hat Doris‘ kunstseidene Abenteuer „naiv und brillant, witzig und verzweifelt, volkstümlich und feurig“ beschrieben (Hermann Kesten). Bunte Unterhaltung in Verbindung mit satirischer Zeitkritik – eine seltene Einheit. (Quelle: Buch)Vor der Rezension: In Klassik Edition stelle
| | Arrived in perfect condition | 03.10.2014
Excellent Condition.
| | 26.04.2014
Jeder der gezwungen ist diesen Mist in der Schule lesen zu müssen ist dieses Buch zu empfehlen, wer jedoch die Erlebniswelten einer hysterischen Persönlichkeit nachvollziehen möchte, sollte sich lieber ein Psychologiebuch von Riemann durchlesen.
| | Schnelle Lieferung, tolle Materialien | 18.03.2014
Noch hatte ich nicht die Gelegenheit mir alle Materialien durchzulesen aber was ich so sehe sieht sehr vielversprechend aus und ist definitiv auch Uni-tauglich ;)
| | Toll | 01.02.2014
Tolles Buch!Habe zuvor schon ein paar Ausschnitte aus Werken derselben Zeit gelesen und war deshalb sehr, sehr überrascht und sofort begeistert von diesem Buch. Es liest sich so leicht und flüssig, dass es auch für junge Leute gut geeignet ist.Dies liegt wohl auch an der erfrischenden Schreibweise Irmgard Keuns, durch die die Themen sehr aktuell wirken.
| | Anrührendes Zeitdokument | 15.12.2013
Das kunstseidene Mädchen ist ein anrührendes Zeitdokument, erzählt mit sehr viel Witz und Charme und manchmal einem ganz leisen, traurigen Unterton. Die Sprache ist dabei frisch und extrem jung. Hautnah erlebt der Leser mit, wie Doris versucht, dem Mief der Kleinstadt zuentfliehen, um es in der glitzernden Großstadt zu etwas zu bringen, dabei immer tiefer abrutscht und doch ihren Mut nie verliert. Das Lebensgefühl im Berlin der 30er Jahre kommt wahnsinnig gut rüber und schonungslos werden die
| | von den Träumen und dem Elend | 28.08.2013
Ich wußte nicht, was mich erwartet bei der Lektüre. Ich habe mich über manche Seite etwas quälen müssen.Der Stil - "wie ihr der Schnabel gewachsen ist": Tagebucheintragungen eines jungen Mädchens, gerade 18J., in Berlin. Voller Träume und mit der festen Absicht, sich keine Arbeit zu suchen, dann vielleicht doch lieber Prostitution - aber lieber einen Mann finden, den sie lieben kann. Am liebsten "Ein Glanz werden".Es beschreibt ein Berlin der 20er/30er Jahre: viel Elend, viel
| | Über die 30er Jahre | 03.07.2013
"Das kunstseidene Mädchen" ist ein typischer Vertreter der Neuen Sachlichkeit. Anfang der 30er Jahre von Irmgard Keun geschrieben, fängt es die Stimmung der damaligen Zeit treffend ein. Die Sprache ist direkt und schnodderig, könnte fast aus der Gegenwart stammen. Die Hauptfigur Doris pendelt zwischen dem Hang zur Unverbindlichkeit und dem Drang nach Verbindlichkeit. Das prägt ihr Leben und zerüttet sie innerlich. Aus ihren biederen Verhältnissen bricht sie aus und will ein Glanz
| | Pfui Teufel | 01.05.2013
Also erst mal habe ich dieses Buch nur gekauft, weil wir das damals in der Schule lesen mussten. Ich habe dann die erste Seite gelesen und das Buch in Müll geworfen. Egal was die Lehrerin sagt.
| | Neue Sachlichkeit | 09.01.2013
Wirklich gutes Buch, das trotz vieler Epochenspezifika (thematisch, Schreibstil...) absolut zeitgemäß ist. Die Materialien im Anhang sind auch ganz nett, aber braucht man nicht unbedingt, wenn man das Buch nicht im Schuunterricht behandeln will.
| | Fritzi, großartig gelesen ... | 17.05.2012
Irmgard Keun ist für mich eine Sprachakrobatin und Fritz Haberlandt hat ihren Roman großartig vorgetragen! Dieses Hörbuch kann ich nur empfehlen!
| | Ein wunderbares Buch! | 19.12.2011
Ein Stück Zeitgeschichte, welches thematisch noch immer aktuell ist. Die Autorin schafft es, den Leser auf eine Reise mitzunehmen und mit der Ich-Erzählerin eins-werden zu lassen. Ein wunderbares Buch!
| | hervorragend! | 29.09.2010
Seit einiger Zeit höre ich das Hörbuch zum Einschlafen. Die Stimme von Fritzi Haberlandt passt perfekt zu Doris und ihrer Geschichte. Es gelingt gant wunderbar, sich in die Zeit, in der sie lebt hineinzuversetzen.Ich würde sagen: Tolle Geschichte, tolle Stimme. Sehr empfehlenswert!
| | Das kunstseidene Mädchen... | 11.05.2009
Da ich das Buch in der Schule gelesen habe, wusste ich worauf ich mich einlasse. Einzig und allein, falls man das Buch noch nicht kennt, wäre eine Leseprobe von vorteil."Ich hatte ein Gefühl ein Gedicht zu machen"Doris, 18 Jahre, christlich. Man schreibt das Jahr 1931. Doris möchte ein Glanz werden, denn es ist etwas Besonderes in ihr, sie ist ganz verschieden von Therese und den anderen Mädchen im Büro, in denen nie etwas Großartiges vorgeht.Gelangweilt von ihrem Bürojob bei einem
| | Überraschendes Zeitbild mit frischer Stimme. | 03.07.2008
Irmgard Keuns Das kunstseidene Mädchen spielt hauptsächlich im Berlin der Jahre 1931 und 1932. Doris kommt in die Stadt und will ein Glanz werden. Das ist ihr Traum. Glanz steht dabei für einen Menschen, der Erfolg hat, der Aufmerksamkeit produziert, der im Mittelpunkt steht. Doris will auf die Bühne oder zum Film, egal. Aber sie schafft es nicht auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Dafür zieht sie die Aufmerksamkeit der Männer auf sich. Doris ist naiv, aber nicht dumm. Sie ist ständig auf
| | keun und neue sachlichkeit | 06.02.2008
Wer eine Schwäche für die 20er/30er Jahre des letzten Jahrhunderts hat, darf es nicht versäumen, sich mit der Neuen Sachlichkeit auseinanderzusetzen. Der Begriff der Neuen Sachlichkeit (ursprünglich ein Terminus aus der bildenden Kunst) steht gleichzeitig für das Programm der Literatur dieser Jahre: ein nüchterner Schreibstil ermöglicht es, Alltäglichkeiten der Protagonisten darzustellen. Und der Alltag in dieser bewegten Zeit ist dabei oft chaotisch, geprägt durch Massenarbeitlosigkeit und
| | Ein rundes, kunstseidenes Unterrichtspaket ... | 21.06.2007
Das niedersächsische Zentralabitur hat den Blick auf einen Roman gerichtet, der sich als gefundenes Fressen für die Schule erwiesen hat und über den gegebenen Anlass hinaus fester Bestandteil des Deutschunterrichts werden dürfte. Keine trockene Pflichtlektüre, sondern ein rasanter Erzählfilm aus den turbulenten und brüchigen Zwanziger Jahren, der das heute epidemieartig verbreitete Casting-Fieber vorwegnimmt: Ein junges Mädchen, das der provinziellen Mittelmäßigkeit entfliehen und ein
| | eine neue Wahrnehmung | 31.05.2007
Irmgard Keuns "das kunstseidene Mädchen" gibt einen Einblick in das Leben einer jungen Frau zur Zeit der Weimarer Republik. Die Rolle der Frau, sowie neusachlich, kritische Themen werden im Zusammenhang mit der Großstadt verhandelt. Der Roman ist in Tagebuchform geschrieben, doch wirkt der Schreibstil zu Beginn etwas befremdlich, bis man sich eingelesen hat. Die Protagonistin, Doris, ist die Erzählerin ihres eigenen Lebens und sie schreibt wie sie spricht und zwar alles wie sie es
| | Eine Reise ins Berlin der 20er Jahre.... | 24.04.2007
Am Anfang wollte ich das Buch wieder aus der Hand legen, da mich der Schreibstil sehr befremdete - ein Buch geschrieben im Berliner Slang mit grammatikalischen Ausrutschern - aber dann ließ es mich irgendwie nicht mehr los - und ich war drin im Strudel der Geschichte. Die gewöhnungsbedürftige Sprache macht das Buch authentisch und lebendig - und die Geschichte fängt an zu leben. Hauptfigur des Romans ist Doris, die es satt hat, für ihren Arbeitgeber - ein schmieriger Rechtsanwalt - Briefe zu
| | Starke Stimmen? Na ja. | 08.03.2007
Leider kann ich die Begeisterung meiner Mitrezensenten nicht ganz teilen. Das Tagebuch von Doris erweist sich als langweiliges Dahingeplätscher belangloser Trivialgeschichten, bei der man schon nach kurzer Zeit nicht mehr richtig hinhört. Dazu kommt, dass das Buch von Fritzi Haberlandt in ebensolcher langweiligen eintönigen Art vorgetragen wird. Hier von "Starker Stimme" zu reden, ist schon etwas übertrieben. Zwar mag die Vortragsweise dem Charakter des Buches angemessen sein, mich hat
| | "leben wie Film" | 18.01.2007
Das kunstseidene Mädchen ist ein tolles Buch...wer verstanden hat,worum es geht,darf sich nicht mehr über die einfache Sprache oder die abgehakten Sätze aufregen...wie das Mädchen selber sagt.."ich will schreiben wie Film"...und genauso lebt sie und schreibt das alles so nieder,wie es ihr gerade in den Sinn kommt und wie sie sich erinnert. Am Anfang war ich ziemlich genervt von diesem Stil,bis ich erkannte,dass genau das die Authentizität von Doris ausmacht..sie ist ,wie sie ist,nicht
| | Pflichtlektüre | 05.10.2006
Ich muss zugeben, dass ich dieses Bucch nur gelesen habe, weil es zur Pflichtlektüre fürs Abitur zählt. Die Handlung ist sehr interessant und führt den Leser gut durchs geschehen. Die Materialen und HIntergrundinformationen sind sehr aufschlussreich. Trotz alledem ist dieses Buch leider nicht mein Geschmack. Der Schreibstil ist meiner Meinung nach zu umgangssprachlich, und auch einige Situationen sind im wahren Leben nicht ganz so einfach, wie es teilweise dargestellt wird.
| | Ein Glanz! | 15.09.2006
Diese Doris habe ich ins Herz geschlossen, kaum dass ich die erste Seite von Irmgard Keuns "Kunstseidenem Mädchen" umgeblättert habe. Sie erzählt ihr Leben, wie ihr der Schnabel gewachsen ist, ihre Sicht auf die Welt, und ganz nebenbei, man bemerkt es kaum, blitzt ihr widersprüchlicher Charakter durch: Sie ist gewitzt und naiv zugleich, gewitzt und rührend hilflos, ihre Menschenkenntnis ist stupend, und sie kann eiskalt kalkulieren und ist doch immer wieder warmherzig, und in ihrer
| | Ein Glanz! | 15.09.2006
Diese Doris habe ich ins Herz geschlossen, kaum dass ich die erste Seite von Irmgard Keuns "Kunstseidenem Mädchen" umgeblättert habe. Sie erzählt ihr Leben, wie ihr der Schnabel gewachsen ist, ihre Sicht auf die Welt, und ganz nebenbei, man bemerkt es kaum, blitzt ihr widersprüchlicher Charakter durch: Sie ist gewitzt und naiv zugleich, gewitzt und rührend hilflos, ihre Menschenkenntnis ist stupend, und sie kann eiskalt kalkulieren und ist doch immer wieder warmherzig, und in ihrer
| | Zeitkritik, Witz, Charme - die 20er leben in diesem Buch! | 30.08.2006
Irmagard Keun stand auf der schwarzen Liste der NS-Zensur, ihr Schaffen galt als "Asphaltliteratur mit antideutscher Tendenz". Um damals in Deutschland weiterhin publizieren zu dürfen, musste man Mitglied in der Reichsschrifttumkammer sein. Doch Keun entschied sich dazu, in ihrem Roman "Nach Mitternacht" schließlich eine düstere Sittengeschichte des dritten Reiches zu zeichnen. Keun verbrachte ihr Exil zunächst in Holland, als der Krieg begann, kehrte sie unerlaubt - aber
| | neue sachlichkeit par excellence | 04.05.2006
Wer eine Schwäche für die 20er/30er Jahre des letzten Jahrhunderts hat, darf es nicht versäumen, sich mit der Neuen Sachlichkeit auseinanderzusetzen.Der Begriff der Neuen Sachlichkeit, ursprünglich ein Terminus aus der bildenden Kunst, steht gleichzeitig für das Programm der Literatur dieser Jahre: ein nüchterner Schreibstil ermöglicht es, Alltäglichkeiten der Protagonisten darzustellen. Und der Alltag in dieser bewegten Zeit ist dabei oft chaotisch, geprägt durch Massenarbeitlosigkeit und
| | Fantastisches Hörbuch zum Lachen und Weinen | 01.04.2006
Nachdem ich die bisherigen Rezensionen gelesen habe, muss ich jetzt eindeutig für dieses Hörbuch in die Bresche springen, wie es so schön heisst. Fritzi Haberlandt hat Großartiges vollbracht, indem sie die Romanvorlage von Irmgard Keun zum Leben erweckte. Ich gebe zu, als ich zuvor die Geschichte in Romanform gelesen habe, hatte ich auch Schwierigkeiten mit dem Sprachstil des Buches. Ich hatte aber gleich die Vermutung, dass es als gesprochenes Hörbuch viel besser zur Geltung kommt. Meine
| | Ein lesenswertes Buch | 17.07.2005
Das kunstseidene Mädchen ist ein Buch, das auch Freiheiten in der Fantasie lässt. Die Hauptdarstellerin Doris spricht offen über ihre Beziehugen zu ihren Männern. Dabei ist es ihr gleichgültig wie sie mit ihnen umspringt. Sie belügt die Männer wo sie nur kann und lässt sich von ihnen aushalten. Wenn es um das Arbeiten geht versucht sie sich herauszureden und zeigt keinen Ehrgeiz um selbst Geld zu verdienen. Statt dessen bestiehlt sie die Leute, ist unreif in ihrem Verhalten und hofft auf Hilfe
| | Super | 16.06.2005
Absolut das beste Stück aus der Brigitte Edition. Super vorgetragen - als wär es sie selber hat Fritzi Haberland gelesen. Kann man sich immer wieder anhören. Kompliment!!!
| | Fritzi Haberlandt ist Doris, das kunstseidene Mädchen | 27.04.2005
Mit Fritzi Haberlandt haben sich wirklich Werk und Sprecher gefunden. Seit einiger Zeit bin ich Hörbuch-Fan und muss sagen, dass sich hier die Vertonung besonders gelohnt hat! Ich habe beim Hören nicht Fritzi Haberlandt vor mir gesehen, sondern die dunkelhaarige, pelzmantelbewehrte junge Doris. Die Art dieses Buch vorzulesen haucht der Ich-Erzählerin Doris wirklich Leben ein. Freude, Trauer, Langeweile, alles wird durch das Vorlesen Fritzi Haberlandts sehr natürlich und fast intim ausgedrückt.
| | ansprechende Lesung | 09.03.2005
Doris ist ein junges Mädchen das kurzerhand im Berlin der 30er Jahre landet und sich dort zurechtfinden muss. Ihrer jugendlichen, elliptischen Art vielerlei Erlebnisse, wie in einem Tagebuch zu schildern, kann F.Haberland gekonnt Leben einhauchen. Mir selbst fiel das Lesen des Buches aufgrund der stakkato-artigen Auflistung der Ereignisse teilweise etwas schwer- die Hörversion nimmt der eigenen Fantasie ein bisschen Arbeit ab und entführt den Hörer fließend in Doris Gedankenerzählung.
| | Gelungene Zeitstudie, weniger gelungener Roman... | 13.01.2005
Irmgard Keuns Roman ist eines dieser Bücher, die den Leser mit sehr gemischten Gefühlen zurücklassen.Einerseits funktioniert die in Tagebucheinträgen erzählte Geschichte der jungen Protagonistin Doris inmitten der missstandsreichen Wirrungen der Weimarer Republik durchaus, die Mixtur aus Zeitstudie und gefühlsbetonter Darstellung des Einzelschicksals gelingt definitiv. Da gibt es den Jargon der Zeit, da gibt es feste Seitenhiebe gegen die politische Rechte, da gibt es die allgegenwärtige
| | Sehr modern, sehr aktuell | 18.12.2004
Die Autorin beschreibt das Leben der kleinen Angestellten Doris, die sich im Berlin der zwanziger und dreißiger Jahre durchkämpft. Vom Weimarer Berlin und seiner Kultur bekommt sie nur wenig mit, denn bei ihr geht es um den nackten Überlebenskampf. Mit viel Chuzpe und Energie versucht sie ihren Weg zu finden, erkennt aber auch, dass sie ohne Bildung und den notwendigen finanziellen Hintergrund nicht den « Glanz » erreichen kann, den sie erträumt. Die Autorin beschreibt recht frei und frank, dass
| | Ein Glanz | 11.10.2004
Irmgard Keuns "Das kunstseidene Mädchen" ist mit Sicherheit keine Weltliteratur, aber in der Geschichte der deutschen Literatur beansprucht es mit gutem Recht einen ganz besonderen Platz. Meines Erachtens sprechen verschiedene Argumente für dieses Buch. Sei es nun der E- oder der U-Literatur zuzurechenen.Einmal repräsentiert dieses Buch in sehr unmittelbarer Weise den neuen Typus Frau der Weimarer Republik, jene Frauen, die weder der Oberschicht, noch der Arbeiterklasse zuzurechnen,
| | Bockmist | 06.09.2004
Soweit ich das sehe, soll sie eine Art Feministin verkörpern...dumm nur, dass sie sich äußerlich aber wie eine 08/15 Titse gibt, also wirklich. Und dann ihr kläglicher Versuch ein anspruchsvolles Hochdeutsch zu sprechen, was von der Grammatik her eher an das sog. "Dönerdeutsch" erinnert.Ok, das war noch eine bisschen andere Zeit, aber dennoch würde ich in Sachen Tierschutz dennoch einen Kommentar abgeben :Wenn ich mir angucke, von wievielen verschiedenen Tieren sie spricht, die sie als
| | Das Buch mit dem "und" | 17.12.2003
Doris, das Provinzmädel, das in einer kleinen Anwaltskanzlei an der Schreibmaschine und später als Statistin am örtlichen Theater rumstümpert, erleichtert eine Kollegin um einen Pelz und flieht ins Berlin der 30er, wohin sie sowieso wollte, um dort ein "Glanz" zu werden. Schwierig, wenn man außer einer gewissen Bauernschläue und reichlich Männererfahrung nicht viel zu bieten hat. Im - höchst gewöhnungsbedürftigen - Tagebuchstil beschreibt Doris, wie dieser Traum inmitten von
| | Quietsch, kicher, seufz, schluchz - wow | 02.09.2003
was für ein tolles Buch. Aus einer Zeit schon so weit weg, angefüllt mit Witz und Weisheiten, die zeitlos sind.Neben erfährt man manches vom Fühlen und Erleben in der Weimarer Republick an der Schwelle zum Dritten Reich.Mehr noch als die Erzählung fasziniert mich die sehr eigene Sprache. Überaus sinnlich, tief aus dem Herzen, unvergleichbar.Sätze wie, "manchmal habe ich ein Essen so lieb, das ich es in die Hand nehmen möchte" hängen sich fest.Die episodenhafte Geschichte berührt mit
| | Das Beste Buch, was ich in der Schule je gelesen habe.... | 23.07.2001
Gut, ich musste es lesen...Aber es hat mir wirklich Spaß gemacht. Nach einer Art Eingewöhnungszeit in diese komische Sprache fand ich dieses Buch sogar sehr amüsant. Die meisten meiner Klassenkameraden murrten, wenn man dieses Buch nur erwähnte, doch ich fand es richtig gut und kam vor der Klausur dazu es zweimal zu lesen. Wirklich gelungen...
| | eine Geschichte mit Einblick | 06.06.2001
ist das garantiert. Das Mädchen Doris erzählt in der Ich-Perspektive von sich und ihrem Leben in den 20/30ern. Von sich, ihrem Leben und den Männern, die darin vorkommen. Wie sie ihren Job beim Anwalt verliert. Wie sich sich in die große Stadt Berlin durchschlägt. Wie sie einen Feh klaut.Alles ganz reizend und erfrischend von ihr in ihrer eigenen Zunge dargeboten. Mit viel Humor und Schmackes erzählt sie ihre Geschichte.Doch man ahnt von der Trauer, die dahintersteckt, von den erbärmlichen
| | Die Erlebnisse einer jungen Frau im Berlin der 30er Jahre | 11.01.2000
"Das kunstseidene Mädchen" von Irmgard Keun spielt im Berlin der 30er Jahre. Die Ich-Erzählerin beschreibt in tagebuchform, wie sie sich durch das Leben schlägt. Sie kommt aus einfachen Verhältnissen, will aber ein "Glanz" werden, im heutigen Jargon eine Art "Glamour-Girl", mit einem aufregenden Leben. Sie setzt dafür auch ganz unbekümmert ihren Körper ein, weist es aber von sich, sich zu prostituieren. Sie sieht es nur als gute Gelegenheit, wenn ein Mann sie
Zeitraum von 09.03.2005 bis 06.09.2023
| | Gut | 06.09.2023
1A
| | Ist nur ein Bestseller , weil Deutschlehrer einen zwingen es zu kaufen | 20.11.2019
Tolles Buch , toller Kontext , tolle Geschichte. Kann man tolle Erörterungen umzugehen schreiben😂
| | 30.09.2019
Super
| | 22.05.2019
Für die Schule gekauft, da ich die Lektüre lesend nicht verstanden habe. In der Vorlesung toll. Man versteht sehr viel mehr. Sehr hilfreich gewesen
| | 27.12.2018
Alles super
| | Guter Kauf | 22.10.2018
Wurde schnell geliefert. Zustand einwandfrei
| | 23.05.2016
Diese Romanfigur ist tragisch-komisch und wundervoll beschrieben. Die Autorin arbeitete in einem Büro, nicht ewig, aber lange genug, um die Sehnsüchte und Launen, die Probleme und die Liebe einer solchen Existenz zu verstehen und darstellen zu können. Genußvoll zu lesen, leicht und nie langweilig.
| | Arrived in perfect condition | 03.10.2014
Excellent Condition.
| | Schnelle Lieferung, tolle Materialien | 18.03.2014
Noch hatte ich nicht die Gelegenheit mir alle Materialien durchzulesen aber was ich so sehe sieht sehr vielversprechend aus und ist definitiv auch Uni-tauglich ;)
| | Toll | 01.02.2014
Tolles Buch!Habe zuvor schon ein paar Ausschnitte aus Werken derselben Zeit gelesen und war deshalb sehr, sehr überrascht und sofort begeistert von diesem Buch. Es liest sich so leicht und flüssig, dass es auch für junge Leute gut geeignet ist.Dies liegt wohl auch an der erfrischenden Schreibweise Irmgard Keuns, durch die die Themen sehr aktuell wirken.
| | Neue Sachlichkeit | 09.01.2013
Wirklich gutes Buch, das trotz vieler Epochenspezifika (thematisch, Schreibstil...) absolut zeitgemäß ist. Die Materialien im Anhang sind auch ganz nett, aber braucht man nicht unbedingt, wenn man das Buch nicht im Schuunterricht behandeln will.
| | Fritzi, großartig gelesen ... | 17.05.2012
Irmgard Keun ist für mich eine Sprachakrobatin und Fritz Haberlandt hat ihren Roman großartig vorgetragen! Dieses Hörbuch kann ich nur empfehlen!
| | Ein wunderbares Buch! | 19.12.2011
Ein Stück Zeitgeschichte, welches thematisch noch immer aktuell ist. Die Autorin schafft es, den Leser auf eine Reise mitzunehmen und mit der Ich-Erzählerin eins-werden zu lassen. Ein wunderbares Buch!
| | hervorragend! | 29.09.2010
Seit einiger Zeit höre ich das Hörbuch zum Einschlafen. Die Stimme von Fritzi Haberlandt passt perfekt zu Doris und ihrer Geschichte. Es gelingt gant wunderbar, sich in die Zeit, in der sie lebt hineinzuversetzen.Ich würde sagen: Tolle Geschichte, tolle Stimme. Sehr empfehlenswert!
| | Das kunstseidene Mädchen... | 11.05.2009
Da ich das Buch in der Schule gelesen habe, wusste ich worauf ich mich einlasse. Einzig und allein, falls man das Buch noch nicht kennt, wäre eine Leseprobe von vorteil."Ich hatte ein Gefühl ein Gedicht zu machen"Doris, 18 Jahre, christlich. Man schreibt das Jahr 1931. Doris möchte ein Glanz werden, denn es ist etwas Besonderes in ihr, sie ist ganz verschieden von Therese und den anderen Mädchen im Büro, in denen nie etwas Großartiges vorgeht.Gelangweilt von ihrem Bürojob bei einem
| | keun und neue sachlichkeit | 06.02.2008
Wer eine Schwäche für die 20er/30er Jahre des letzten Jahrhunderts hat, darf es nicht versäumen, sich mit der Neuen Sachlichkeit auseinanderzusetzen. Der Begriff der Neuen Sachlichkeit (ursprünglich ein Terminus aus der bildenden Kunst) steht gleichzeitig für das Programm der Literatur dieser Jahre: ein nüchterner Schreibstil ermöglicht es, Alltäglichkeiten der Protagonisten darzustellen. Und der Alltag in dieser bewegten Zeit ist dabei oft chaotisch, geprägt durch Massenarbeitlosigkeit und
| | Ein rundes, kunstseidenes Unterrichtspaket ... | 21.06.2007
Das niedersächsische Zentralabitur hat den Blick auf einen Roman gerichtet, der sich als gefundenes Fressen für die Schule erwiesen hat und über den gegebenen Anlass hinaus fester Bestandteil des Deutschunterrichts werden dürfte. Keine trockene Pflichtlektüre, sondern ein rasanter Erzählfilm aus den turbulenten und brüchigen Zwanziger Jahren, der das heute epidemieartig verbreitete Casting-Fieber vorwegnimmt: Ein junges Mädchen, das der provinziellen Mittelmäßigkeit entfliehen und ein
| | Ein Glanz! | 15.09.2006
Diese Doris habe ich ins Herz geschlossen, kaum dass ich die erste Seite von Irmgard Keuns "Kunstseidenem Mädchen" umgeblättert habe. Sie erzählt ihr Leben, wie ihr der Schnabel gewachsen ist, ihre Sicht auf die Welt, und ganz nebenbei, man bemerkt es kaum, blitzt ihr widersprüchlicher Charakter durch: Sie ist gewitzt und naiv zugleich, gewitzt und rührend hilflos, ihre Menschenkenntnis ist stupend, und sie kann eiskalt kalkulieren und ist doch immer wieder warmherzig, und in ihrer
| | Ein Glanz! | 15.09.2006
Diese Doris habe ich ins Herz geschlossen, kaum dass ich die erste Seite von Irmgard Keuns "Kunstseidenem Mädchen" umgeblättert habe. Sie erzählt ihr Leben, wie ihr der Schnabel gewachsen ist, ihre Sicht auf die Welt, und ganz nebenbei, man bemerkt es kaum, blitzt ihr widersprüchlicher Charakter durch: Sie ist gewitzt und naiv zugleich, gewitzt und rührend hilflos, ihre Menschenkenntnis ist stupend, und sie kann eiskalt kalkulieren und ist doch immer wieder warmherzig, und in ihrer
| | Zeitkritik, Witz, Charme - die 20er leben in diesem Buch! | 30.08.2006
Irmagard Keun stand auf der schwarzen Liste der NS-Zensur, ihr Schaffen galt als "Asphaltliteratur mit antideutscher Tendenz". Um damals in Deutschland weiterhin publizieren zu dürfen, musste man Mitglied in der Reichsschrifttumkammer sein. Doch Keun entschied sich dazu, in ihrem Roman "Nach Mitternacht" schließlich eine düstere Sittengeschichte des dritten Reiches zu zeichnen. Keun verbrachte ihr Exil zunächst in Holland, als der Krieg begann, kehrte sie unerlaubt - aber
| | neue sachlichkeit par excellence | 04.05.2006
Wer eine Schwäche für die 20er/30er Jahre des letzten Jahrhunderts hat, darf es nicht versäumen, sich mit der Neuen Sachlichkeit auseinanderzusetzen.Der Begriff der Neuen Sachlichkeit, ursprünglich ein Terminus aus der bildenden Kunst, steht gleichzeitig für das Programm der Literatur dieser Jahre: ein nüchterner Schreibstil ermöglicht es, Alltäglichkeiten der Protagonisten darzustellen. Und der Alltag in dieser bewegten Zeit ist dabei oft chaotisch, geprägt durch Massenarbeitlosigkeit und
| | Fantastisches Hörbuch zum Lachen und Weinen | 01.04.2006
Nachdem ich die bisherigen Rezensionen gelesen habe, muss ich jetzt eindeutig für dieses Hörbuch in die Bresche springen, wie es so schön heisst. Fritzi Haberlandt hat Großartiges vollbracht, indem sie die Romanvorlage von Irmgard Keun zum Leben erweckte. Ich gebe zu, als ich zuvor die Geschichte in Romanform gelesen habe, hatte ich auch Schwierigkeiten mit dem Sprachstil des Buches. Ich hatte aber gleich die Vermutung, dass es als gesprochenes Hörbuch viel besser zur Geltung kommt. Meine
| | Super | 16.06.2005
Absolut das beste Stück aus der Brigitte Edition. Super vorgetragen - als wär es sie selber hat Fritzi Haberland gelesen. Kann man sich immer wieder anhören. Kompliment!!!
| | Fritzi Haberlandt ist Doris, das kunstseidene Mädchen | 27.04.2005
Mit Fritzi Haberlandt haben sich wirklich Werk und Sprecher gefunden. Seit einiger Zeit bin ich Hörbuch-Fan und muss sagen, dass sich hier die Vertonung besonders gelohnt hat! Ich habe beim Hören nicht Fritzi Haberlandt vor mir gesehen, sondern die dunkelhaarige, pelzmantelbewehrte junge Doris. Die Art dieses Buch vorzulesen haucht der Ich-Erzählerin Doris wirklich Leben ein. Freude, Trauer, Langeweile, alles wird durch das Vorlesen Fritzi Haberlandts sehr natürlich und fast intim ausgedrückt.
| | ansprechende Lesung | 09.03.2005
Doris ist ein junges Mädchen das kurzerhand im Berlin der 30er Jahre landet und sich dort zurechtfinden muss. Ihrer jugendlichen, elliptischen Art vielerlei Erlebnisse, wie in einem Tagebuch zu schildern, kann F.Haberland gekonnt Leben einhauchen. Mir selbst fiel das Lesen des Buches aufgrund der stakkato-artigen Auflistung der Ereignisse teilweise etwas schwer- die Hörversion nimmt der eigenen Fantasie ein bisschen Arbeit ab und entführt den Hörer fließend in Doris Gedankenerzählung.
Zeitraum von 31.05.2007 bis 06.10.2019
| | Sehnsucht nach der grossen Welt | 06.10.2019
Das kunstseidene Mädchen Doris besticht durch ihre Witzigkeit und ihre ungehaltene Sehnsucht nach Glanz und dem Leben in einer besseren Gesellschaft. Die leichte und naive aber durchaus kluge junge Frau träumt von einem Leben als Filmstar in der Grossstadt Berlin. Sie möchte um jeden Preis den ärmlichen familiären Verhältnissen entfliehen und versucht auf jede erdenkliche Weise ihre Ziele zu erfüllen. Dies geschieht mitunter zahlreichen Liebesgeschichten, Enttäuschungen, Verletzungen und dem
| | 28.06.2018
Es geht in dem Buch um eine junge Frau, welche in einer Zeit unabhängig sein will, in der sie nicht unabhängig sein dürfte, es aber trotzdem am Rande der Legalität und Prostitution macht. Dabei ist sie zwar ungebildet, aber sehr sensibel und intelligent. Es ist aus der Ich-Perspektive geschrieben, sehr realistisch und anrührend. Die Sprache ist recht eigenwillig, aber interessant und gar nicht abstoßend, wie z.B. der Rosamunde Pilcher-Stil. Ich fand es gut.
| | Ein sprachwitziger, tragikkomischer Roman | 20.03.2017
Aus der Reihe: Perlen aus meinem Bücherbord„Das war gestern Abend so um zwölf, da fühlte ich, daß etwas Großartiges in mir vorging. Ich lag im Bett – eigentlich hatte ich mir noch die Füße waschen wollen, aber ich war zu müde wegen dem Abend vorher…“"Das kunstseidene Mädchen" ist ein sprachwitziger, tragikomischer Roman über ein ungebildetes Mädchen mit ungeheurer Menschenkenntnis. Der Roman wird von der achtzehnjährigen Doris erzählt. Doris redet ungekünstelt und schnoddrig; es
| | Anrührendes Zeitdokument | 15.12.2013
Das kunstseidene Mädchen ist ein anrührendes Zeitdokument, erzählt mit sehr viel Witz und Charme und manchmal einem ganz leisen, traurigen Unterton. Die Sprache ist dabei frisch und extrem jung. Hautnah erlebt der Leser mit, wie Doris versucht, dem Mief der Kleinstadt zuentfliehen, um es in der glitzernden Großstadt zu etwas zu bringen, dabei immer tiefer abrutscht und doch ihren Mut nie verliert. Das Lebensgefühl im Berlin der 30er Jahre kommt wahnsinnig gut rüber und schonungslos werden die
| | von den Träumen und dem Elend | 28.08.2013
Ich wußte nicht, was mich erwartet bei der Lektüre. Ich habe mich über manche Seite etwas quälen müssen.Der Stil - "wie ihr der Schnabel gewachsen ist": Tagebucheintragungen eines jungen Mädchens, gerade 18J., in Berlin. Voller Träume und mit der festen Absicht, sich keine Arbeit zu suchen, dann vielleicht doch lieber Prostitution - aber lieber einen Mann finden, den sie lieben kann. Am liebsten "Ein Glanz werden".Es beschreibt ein Berlin der 20er/30er Jahre: viel Elend, viel
| | Über die 30er Jahre | 03.07.2013
"Das kunstseidene Mädchen" ist ein typischer Vertreter der Neuen Sachlichkeit. Anfang der 30er Jahre von Irmgard Keun geschrieben, fängt es die Stimmung der damaligen Zeit treffend ein. Die Sprache ist direkt und schnodderig, könnte fast aus der Gegenwart stammen. Die Hauptfigur Doris pendelt zwischen dem Hang zur Unverbindlichkeit und dem Drang nach Verbindlichkeit. Das prägt ihr Leben und zerüttet sie innerlich. Aus ihren biederen Verhältnissen bricht sie aus und will ein Glanz
| | Überraschendes Zeitbild mit frischer Stimme. | 03.07.2008
Irmgard Keuns Das kunstseidene Mädchen spielt hauptsächlich im Berlin der Jahre 1931 und 1932. Doris kommt in die Stadt und will ein Glanz werden. Das ist ihr Traum. Glanz steht dabei für einen Menschen, der Erfolg hat, der Aufmerksamkeit produziert, der im Mittelpunkt steht. Doris will auf die Bühne oder zum Film, egal. Aber sie schafft es nicht auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Dafür zieht sie die Aufmerksamkeit der Männer auf sich. Doris ist naiv, aber nicht dumm. Sie ist ständig auf
| | eine neue Wahrnehmung | 31.05.2007
Irmgard Keuns "das kunstseidene Mädchen" gibt einen Einblick in das Leben einer jungen Frau zur Zeit der Weimarer Republik. Die Rolle der Frau, sowie neusachlich, kritische Themen werden im Zusammenhang mit der Großstadt verhandelt. Der Roman ist in Tagebuchform geschrieben, doch wirkt der Schreibstil zu Beginn etwas befremdlich, bis man sich eingelesen hat. Die Protagonistin, Doris, ist die Erzählerin ihres eigenen Lebens und sie schreibt wie sie spricht und zwar alles wie sie es
Zeitraum von 13.01.2005 bis 27.07.2015
| | Wenn ich Doris doch umtauschen könnte... | 27.07.2015
Inhalt: Doris ist Sekretärin bei einem zudringlichen Rechtsanwalt. Sie will nicht mehr tagaus, tagein lange Briefe tippen, sondern ein Star werden. Sie will in die große Welt, ins Berlin der Roaring Twenties…Irmgard Keun hat Doris‘ kunstseidene Abenteuer „naiv und brillant, witzig und verzweifelt, volkstümlich und feurig“ beschrieben (Hermann Kesten). Bunte Unterhaltung in Verbindung mit satirischer Zeitkritik – eine seltene Einheit. (Quelle: Buch)Vor der Rezension: In Klassik Edition stelle
| | Gelungene Zeitstudie, weniger gelungener Roman... | 13.01.2005
Irmgard Keuns Roman ist eines dieser Bücher, die den Leser mit sehr gemischten Gefühlen zurücklassen.Einerseits funktioniert die in Tagebucheinträgen erzählte Geschichte der jungen Protagonistin Doris inmitten der missstandsreichen Wirrungen der Weimarer Republik durchaus, die Mixtur aus Zeitstudie und gefühlsbetonter Darstellung des Einzelschicksals gelingt definitiv. Da gibt es den Jargon der Zeit, da gibt es feste Seitenhiebe gegen die politische Rechte, da gibt es die allgegenwärtige
Zeitraum von 05.10.2006 bis 28.05.2018
| | 28.05.2018
Das Buch ist mehr oder weniger eine Art Tagebuch, in der die Hauptdarstellerin Doris ihre Gedanken relativ ungeschickt formuliert. In einem Gedankenstromartigen Wörterchaos zeigt sich das Chaos des Lebens in der Weimarer Republik in der sie sich durchschlägt. Entschuldigung, durchschläft. 80% des Textes handeln von Männern mit denen sie etwas hat oder hatte aus irgendeinem Grund oder dem anderem, meistens jedoch um Geld und Ware aus ihnen herauszumanipulieren.Die Handlung beschränkt sich
| | Starke Stimmen? Na ja. | 08.03.2007
Leider kann ich die Begeisterung meiner Mitrezensenten nicht ganz teilen. Das Tagebuch von Doris erweist sich als langweiliges Dahingeplätscher belangloser Trivialgeschichten, bei der man schon nach kurzer Zeit nicht mehr richtig hinhört. Dazu kommt, dass das Buch von Fritzi Haberlandt in ebensolcher langweiligen eintönigen Art vorgetragen wird. Hier von "Starker Stimme" zu reden, ist schon etwas übertrieben. Zwar mag die Vortragsweise dem Charakter des Buches angemessen sein, mich hat
| | Pflichtlektüre | 05.10.2006
Ich muss zugeben, dass ich dieses Bucch nur gelesen habe, weil es zur Pflichtlektüre fürs Abitur zählt. Die Handlung ist sehr interessant und führt den Leser gut durchs geschehen. Die Materialen und HIntergrundinformationen sind sehr aufschlussreich. Trotz alledem ist dieses Buch leider nicht mein Geschmack. Der Schreibstil ist meiner Meinung nach zu umgangssprachlich, und auch einige Situationen sind im wahren Leben nicht ganz so einfach, wie es teilweise dargestellt wird.
Zeitraum von 06.09.2004 bis 26.04.2014
| | 26.04.2014
Jeder der gezwungen ist diesen Mist in der Schule lesen zu müssen ist dieses Buch zu empfehlen, wer jedoch die Erlebniswelten einer hysterischen Persönlichkeit nachvollziehen möchte, sollte sich lieber ein Psychologiebuch von Riemann durchlesen.
| | Pfui Teufel | 01.05.2013
Also erst mal habe ich dieses Buch nur gekauft, weil wir das damals in der Schule lesen mussten. Ich habe dann die erste Seite gelesen und das Buch in Müll geworfen. Egal was die Lehrerin sagt.
| | Bockmist | 06.09.2004
Soweit ich das sehe, soll sie eine Art Feministin verkörpern...dumm nur, dass sie sich äußerlich aber wie eine 08/15 Titse gibt, also wirklich. Und dann ihr kläglicher Versuch ein anspruchsvolles Hochdeutsch zu sprechen, was von der Grammatik her eher an das sog. "Dönerdeutsch" erinnert.Ok, das war noch eine bisschen andere Zeit, aber dennoch würde ich in Sachen Tierschutz dennoch einen Kommentar abgeben :Wenn ich mir angucke, von wievielen verschiedenen Tieren sie spricht, die sie als

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Produktinformationen


Das kunstseidene Mädchen von Irmgard Keun (Taschenbuch)
Beschreibung: Doris ist Sekretärin bei einem zudringlichen Rechtsanwalt. Sie will nicht mehr tagaus, tagein Briefe tippen, sondern ein Star werden. Sie will in die große Welt, ins Berlin der Roaring Twenties.
Kategorie(n):
Bücher, Filme & Musik

Letztes Update: 08.04.2024

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